,

Inspirationen für ein erfülltes Leben

Als kleines Mädchen brachte mich meine Mama, die auch Therapeutin ist, jeden zweiten Sonntag auf den Kalvarienberg. Dort spielte ich mit Obdachlosen Karten und mit schweren Alkoholikern philosophierte ich über das Leben. An den anderen Sonntagen begleitete ich meinen Vater, Eventmanager, zu großen Veranstaltungen aus Kultur und Politik. Dort spielte ich mit Vorständen Karten und philosophierte mit Künstlern über das Leben.

Als Resultat fragte ich mich bereits mit fünf Jahren, wie es sein kann, dass die einen Obdachlos sind und den Sonntag unter der Brücke verbringen und die anderen am Goldplatz stehen und dort ihren Sonntagsbrunch einnehmen. Ich brache mir selbst das Lesen und Schreiben bei, weil ich unbedingt herausfinden wollte, was es braucht, um ein erfülltes Leben zu führen. Dreißig Jahre später, als erwachsene Frau, Therapeutin, Mama von vier Kindern und nach einer Nahtoderfahrung fand ich Antworten. Antworten auf Lebensfragen, die sich jeder von uns stellt.


Es gibt, aus meiner Sicht, 10 Wege um wirklich erfolgreich und glücklich zu sein. Würden wir nur einen davon beherzigen, wäre nicht nur unser eigenes Leben, sondern auch das Leben vieler anderer, bedeutend erfüllter und glücklicher.
Der erste Weg zur Erfüllung ist:
Wir können nur das geben, was wir auch haben. Wenn dich jemand fragt, ob du ihm 10 kg Äpfel geben kannst, kannst du das nur dann, wenn a) du sie hast. b),einen Ort oder Menschen kennst, wo du sie besorgen kannst oder c) das Geld oder ein Tauschmittel hast, um sie zu erwerben.
Doch damit nicht genug. Du kannst sie nur dann abgeben, wenn du dich auch dazu entscheidest, es zu tun. Viele von uns wollen geben, ohne etwas zu haben. Was grundsätzlich löblich ist. Die Absicht zu geben ist etwas wundervolles, doch vergisst oder überschätzt man dabei oft die eigenen Ressourcen.

Als ich zum ersten Mal mit meinen Kindern die Sicherheitsvorschriften im Flugzeug hörte, war ich schockiert. Die Flugbegleiterin forderte tatsächlich von mir, dass ich zuerst mich selbst mit Sauerstoff versorge, ehe ich meinen Kindern die Maske, um Falle eines Druckverlustes, aufsetze. Ich brauchte einige Jahre, ehe ich begriff, dass ich nur dann sinnvoll für andere da sein kann, geben kann, wenn ich mich selbst zuvor versorge.

Immer mehr Menschen leiden unter Burn Out. Sie haben Angst „zu wenig zu sein“ oder „zu wenig zu geben“ und verausgaben sich. Viele laufen auch dem Grundbedürfnis nach Anerkennung von anderen so hinter her, dass sie sich selbst kaum noch spüren und nicht mehr in der Lage sind zu geben. Deshalb lege ich jedem ans Herz, genau zu überprüfen, ob man selbst ausreichend „erfüllt“ ist, um geben zu können. Denn nur so macht es Freude, für uns selbst und für andere.
Genauso viele von uns fordern etwas von jemandem, auch von uns selbst, der es aber nicht hat! Wir brennen auch einander aus, indem wir unmenschliches voneinander fordern. Der Perfektionsdruck ist gerade in Deutschland sehr hoch. Die deutsche Technik ist weltweit bekannt, gilt als sehr zuverlässig und sicher. Wenn wir uns in ein neues Auto setzen, dann haben wir den Anspruch, dass es einwandfrei funktioniert. Wir dulden keine 80 oder 90 Prozent, wir wollen zu 100% sicher sein, dass dieses Auto fährt und sicher ist. Das Problem ist, dass wir diesen sinnvollen Anspruch an die Technik, auch auf uns als Menschen übertragen haben. Viele meiner Klienten entdecken gegen vierzig, dass sie ihr Leben so aufgebaut haben, dass es „funktionieren“ muss, ähnlich einer Maschine. Sie haben dafür gesorgt, menschliche Grundbedürfnisse zu erfüllen, aber dabei sich selbst vergessen. Das zermürbt, macht Angst und verursacht ungesunden Stress. Aus diesem Grund fühlen sich immer mehr Menschen unwohl und entwickeln auch zunehmend Krankheiten.
Wenn wir Liebe oder Inspirationen, Weisheiten, Geld, Freude, alles, was unser und das Leben anderer bereichert, geben wollen, können wir das nur, wenn wir selbst mit diesen Ressourcen erfüllt sind. Wir können diese Ressourcen auch nur von jenen erfolgreich einfordern, die diese auch in sich tragen und geben möchten. Viel Leid entsteht in Menschen, weil sie meinen, sie hätten z.B. von ihren Eltern nicht bekommen, was ihnen eigentlich zustehen würde. Liebe, Sicherheit, Akzeptanz, Zeit, Engagement, Vertrauen, Zuneigung. All das sind Ressourcen, die jeder von uns braucht, um sich zu einem gesunden Menschen zu entwickeln, doch die meisten unserer Eltern vermochten sie deshalb nicht ausreichend weitergeben, da sie selbst nie davon erfüllt waren. Wenn wir die Tatsache akzeptieren können, dass jeder sein Bestes gibt und wir das, selbst wenn es wenig ist, annehmen und wertschätzen können, dann führen wir ein bedeutend freieres, unabhängigeres und erfüllteres Leben.
1.) Wir identifizieren uns mit dem Irrglauben: 1, wir sind was wir tun. 2, wir sind was wir haben 3, wir sind was andere über uns denken
Dies sind drei Glaubenssysteme, denen zahlreiche Menschen unterliegen und die großteils für innere Leere verantwortlich sind. Wir dürfen uns dabei auch keinen Vorwurf machen, denn wir haben es in unserer Gesellschaft so gelernt und dennoch zeigt die aktuelle Leere in den Menschen, dass es Zeit ist, diese Konzepte neu zu überdenken.
Denn auf der Suche danach, zu tun, um genug zu haben und „genug zu sein“ um dabei auch noch „gut“ vor anderen da zu stehen, verlieren wir den wichtigsten Menschen. Uns selbst.
„Geh zur Schule und schreibe gute Noten, damit etwas aus dir wird!“ hiess es so oft, dass wir vergessen haben, genau der Mensch zu sein, der wir wirklich sind. Die Kosmetikindustrie gaukelt uns ebenso vor, wir müssten einem bestimmten Schönheitsideal entsprechen, ansonsten „sind wir nicht perfekt oder richtig genug“. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns selbst wieder neu kennen lernen und herausfinden, was wir wirklich wollen und wer wir wirklich sind. Hinter all den Masken der Perfektion und gesellschaftlichen Ansprüchen verbergen sich so wundervolle Menschen, dass es eine Freude ist. Vielen jedoch macht dies Angst und in Folge geben sie sich mit einem Leben zufrieden, dass ihnen im Grunde gar nicht entspricht, aber von den Eltern oder anderen Begleitpersonen „für richtig“ empfunden wurde. Mich erfüllt es jedes Mal, wenn einer meiner Kundinnen das eigene Selbst entdeckt und sich entweder klar für den Weg und das Leben entscheidet, das sie/er führt oder bewusst nein dazu sagt und dadurch den eigenen Weg einschlagen kann. Doch dazu braucht es Mut. Den Mut den eigenen Weg zu entdecken und sich selbst zu erfahren.

Als ich mit 18 Jahren schwanger wurde, weder eine Schulausbildung, noch einen Partner hatte, mit dem ich mein Leben verbringen wollte, hörte ich andere den folgenden Satz zu mir sagen: „Jetzt wirst du eine Putzfrau und vom Staat leben müssen“. Ich hatte damals den Mut „nein“ zu dieser Alternative zu sagen und „Ja“ zu einem erfüllten und glücklichen Leben, indem ich mich selbst verwirkliche trotz aller Umstände. In welcher Situation wir uns auch befinden, es gibt immer eine alternative. Das habe ich damals gelernt und ich bin der 18 Jährigen von damals sehr dankbar. Dafür, dass sie den Mut hatte, ihren eigenen Weg zu gehen und nicht der Stimme der anderen zu folgen.
3, Wir werden zu dem, was wir denken. Warum ist das so? Zuerst haben wir einen Gedanken. Dieser entsteht, weil wir Menschen uns ständig Fragen stellen und unser Gehirn entsprechend unserer Erfahrungen und dem angesammelten Wissen, Antworten darauf gibt. Diesen Gedanken entsprechend, fühlen wir uns. Es macht schon einen Unterschied, ob wir uns die Frage stellen: „Was hast du jetzt schon wieder falsch gemacht?“ oder ob wir denken: „Was würde ein Mensch tun, der sich selbst liebt“ Je nachdem wie wir uns fühlen, treffen wir Entscheidungen und handeln im Anschluss  entsprechend dieser Entscheidung. Das wiederum zeigt sich als Ergebnis in unserem Leben. Das bedeutet, wenn wir ein anderes Leben führen wollen, müssen wir unsere Gedanken ändern. Besser noch, wir müssen die Fragen, die wir uns selbst stellen, abändern! Wenn wir ein erfülltes und erfolgreiches Leben führen wollen und dieses noch nicht erreicht haben, sind wir gut daran gelegen unsere Gedanken zu überprüfen. Denn unser Gehirn sucht auf alle Fragen Antworten. Wenn wir immer und immer wieder fragen, was wir falsch gemacht haben, wird unser Gehirn uns auflisten, was wir falsch machen.

Dieser Fokus bestimmt, wie wir uns fühlen und letzten Endes, wie wir handeln und Entscheidungen treffen. Stimmen unsere Fragen und Gedanken mit dem Leben überein, dass wir eigentlich führen wollen? Stimmen diese mit den eigenen Wünschen überein? Denkt so ein Mensch der sich selbst liebt? Was für ein Leben hätte ich, wenn ich denken würde, wie ein erfolgreicher und erfüllter Mensch denkt?
4, Sei offen für alles, aber mit nichts verhaftet. Wenn wir unsere Hand ausstrecken und einen kleinen Stein darin fest halten, werden wir sehen, wie die Finger sich anstrengen, damit es ihnen gelingt, den Stein nicht loszulassen. Vielleicht werden wir damit auch Erfolg haben. Doch übersehen die meisten dabei, dass sie mit einer geballten Hand, die etwas festhält, auch nichts empfangen können. Die Fähigkeit anzunehmen, was das Leben uns gibt, entscheidet darüber, wie erfüllt und glücklich wir sind.
5, Es hat sich heraus gestellt dass der Großteil von uns einem Mangeldenken unterliegt. Wir sind eher dazu geneigt, zu sehen, was fehlt, als zu sehen, was da ist. Wenn wir das jedoch laufend praktizieren, erscheint unser Leben als Mangel. Was passiert, wenn wir mit unserem Auto gegen eine Wand steuern? Wir starren darauf und vor Schreck steuern wir direkt darauf zu und krachen dagegen. Jeder Rennfahrer weiss, dass uns nur eines zurück auf die sichere Strasse bringt: Der Fokus auf die Strasse! Wenn wir etwas in unserem Leben verändern wollen, in die Fülle bringen wollen, dann müssen wir lernen, dahin zu sehen, wo wir hin wollen! Wenn wir keinen Mangel mehr erleben wollen, müssen wir uns selbst dazu disziplinieren auf alles zu achten, was der Fülle entspricht. Das bedeutet konkret: wenn wir mehr Geld wollen, sollten wir dankbar für jeden Cent in unserem Leben sein, wir sollten in reiche Gegenden gehen und dankbar und erfüllt auf den Reichtum in der Welt blicken. Wenn wir uns ein Kind ersehnen, sollten wir uns mit Kindern umgeben. Wenn wir einen Partner wollen, dann sollten wir uns mit glücklichen Paaren anfreunden! Was machen die meisten von uns jedoch? Sie lehnen ab, was sie wollen! Wie oft sagen Singles: „Nein, auf eine Hochzeit gehe ich nicht, da bin ich dann immer so traurig!“ Wie oft sagen Menschen, die mehr Geld wollen: „Ich bin neidisch auf die Reichen, die nerven mich!“ Man darf sich dann nicht wundern, wenn man Reichtum, Glück und Fülle nie erleben wird. Im Grunde ist es jedoch ganz einfach. Umgeben wir uns damit, was wir wollen und wir werden Teil dieser Erfahrung.
Wenn wir uns den Möglichkeiten, die uns das Leben geschenkt hat, oder bietet oder, die wir uns erarbeiten können, verschließen, verschließen wir uns unserem Selbst und dem Wissen, dass alles, überall und zu aller Zeit möglich ist, uns zu steht und unser Geburtsrecht ist! Es gibt niemanden, der sagt: „Nein, also dir steht kein Glück, kein Reichtum, keine Gesundheit zu!“ Niemanden. Ausser uns selbst. Wir sind es, die sich dem allem verweigern und zwar aus nur einem Grund: Wir meinen, wir hätten es nicht verdient oder seien nicht gut genug. Dann verstecken wir uns hinter der Angst zu versagen und führen ein Leben weit unter unseren Möglichkeiten. Wenn wir unsere Hand und unseren Geist dafür öffnen, zu empfangen, um geben zu können, sind wir der Glückseligkeit nahe und in diesem Raum, ist alles möglich. Alles. Ausnahmslos und für jeden von uns.
6, Wenn wir die Art, wie wir auf Dinge oder Ereignisse reagieren ändern, wird sich unser Leben ändern! Denn letzten Endes geht es nur darum, wie wir Situationen interpretieren. Die größte Entscheidung, die wir zu treffen haben ist: Lebe ich in einer freundlichen Welt, die für mich ist, oder in einer harschen, die nur darauf
aus ist, mir ein Bein zu stellen? Schaust du dir an, wie Menschen sich gegenseitig beherrschen, das Leben schwer machen, oder siehst du dir an, wie Menschen füreinander da sind? Ein Beispiel: Das Licht ist ausgefallen, du findest im Dunklen deine Schlüssel nicht, musst aber weg fahren. Draussen siehst du eine leuchtende Laterne. Dann denkst du, wow. da ist Licht, ich gehe raus und schaue da nach meinen Schlüsseln, da ist Licht. Ein Nachbar kommt und sagt: was tun sie? Kann ich helfen? Du sagst: Ja, ich suche meine Schlüssel. Er, hilft dir suchen und fragt nach einer Weile: Wo hatten sie den Schlüssel verloren? Ich finde hier nichts. Du sagst: Naja, im Haus! Er: sie wollen mir also sagen, dass sie die Schlüssel gar nicht hier verloren haben? Aber sie hier suchen? Das macht keinen Sinn! Du sagst: Nein, es macht keinen Sinn sie da zu suchen, wo es dunkel ist…vielleicht lachst du jetzt. Ist es nicht so, dass wir meist Probleme im Aussen suchen, obwohl sie in uns zu lösen sind?
7, Bevor ich Kinder hatte, hatte ich viele Theorien, wie man sie am besten groß zieht. Seit ich vier Kinder habe, habe ich keine Theorien mehr, ich erlebe die Praxis. Ich möchte ihnen nicht sagen, wie sie sich fühlten sollten, was sie denken sollten oder wie sie sich zu verhalten haben, um anerkannt zu werden. Ich meine, denken wir an uns selbst, wann immer jemand in unser Leben kommt, der uns sagt, wie wir uns fühlen, verhalten oder denken sollen, fühlen wir uns nicht mehr wohl. Kaum jemand will sich mit einem Menschen umgeben, der einem stets sagt, was er machen soll. Trotzdem tun wir dies mit unseren Kindern täglich. Aussedem unterschätzen wir die Auswirkungen. Denn Kinder, die erfahren, dass andere besser über sie Bescheid wissen, als sie selbst, lernen, dass sie anderen vertrauen und nicht sich selbst. Ein Beispiel: Wenn ein Kind bei Matsch und Regen raus gehen mag, ohne Jacke, kommt meist eine fürsorgliche und wohl wollende Mama hinterher gerannt und zieht dem Kind schnell die Jacke an und die Mütze auf. Obwohl das Kind sagt: „Mama, mir ist warm genug, ich will ohne Jacke raus gehen“ wird es mit dem Satz: „Willst du krank werden? Dann müssen wir wieder zum Arzt und du jammerst weil du Husten hast und nicht schlafen kannst und ich kann dann nicht zur Arbeit und das geht nicht.“ in die Jacke gestopft. Ich habe dieses Szenario nie hinterfragt, bis meine älteste Tochter mit drei Jahren zu mir aufsah und sagte: „Mama, ich bin gesund und das werde ich auch bleiben, lass mich vor die Tür gehen.“ Seither sage ich zu all meinen Kindern: „Geh raus und teste, ob dir kalt ist, wenn ja, dann weisst du wo die Jacke ist, viel Spass!“ Was lernen sie dadruch? Dass sie ihrer Wahrnehmung ruhig vertrauen dürfen und ihnen dies in manchen Bereichen des Lebens auch zugetraut wird. Ein Kind, dass ständig von anderen gesagt bekommt, was es tun soll oder wie es sich fühlen soll, wird zu einem manipulierbaren Erwachsenen, der nie seine eigenen Entscheidungen treffen kann. Natürlich brauchen Kinder unsere Klarheit und Weisheit, jedoch auch nur, wenn wir sie gezielt uns weise einsetzen. Ich bin überzeugt davon, dass freie Kinder, freie Köpfe für freie Ideen haben und somit ein freies Leben produzieren. Was für eine neue Generation da heran wachsen könnte!
8, Als ich regelmäßig mit meiner Mama auf den Kalvarienberg ging und Obdachlose versorgte, gab es ein Schild auf dem Gang: „Es gibt keine gerechtfertigte Ressentiments hier!“ Denn Ressentiments sorgen dafür, dass wir verurteilen, andere ablehnen, und mit den Augen, anstatt mit dem Herzen zu sehen. Wir sollten weder uns selbst, noch andere verurteilen.
9, Kennst du sie auch? Die Ausreden? Ausreden dafür, dass wir nicht tun oder sein können, was wir wirklich wollen? Ausreden führen dazu, uns von dem ab zu bringen, was wir wirklich wollen, nicht die Gründe für unsere Ausreden! Oftmals resultieren sie aus konditioniertem Verhalten. Dann ermutige ich dazu, jedes Mal, wenn du dabei bist, eine Ausrede zu finden, inne zu halten und dich zu fragen: Ist das wirklich wahr? So viele von uns glauben zum Beispiel, dass das, was sie in der Vergangenheit erlebt haben, dafür verantwortlich ist, jetzt genau das zu tun, zu sein oder zu bekommen, was sie wirklich wollen!
Doch in Wahrheit ist es nur dieser irrtümliche Gedanke, diese Ausrede, die uns davon abhält, zu bekommen und zu erreichen was wir wollen! Folgende Ausreden tragen viele von uns in sich: „Ich bin das erste Kind! Ich musste immer für alle da sein, nie war jemand für mich da. Jetzt reicht es, ich gebe nichts mehr freiwillig her!“ „Ich bin das jüngste Kind, wie könnte ich selber Entscheidungen treffen, mir wurde immer alles abgenommen!“ Ich war das mittlere Kind: „Wie soll ich wissen, wer ich bin, meine Mutter wusste nicht mal meinen Namen!“ Und das Einzelkind sagt: „Wie soll ich mich im Leben gut fühlen, meine Eltern sagten stets, du warst so anstrengend, dass wir wussten, du bleibst der einzige!“ Und all diese Stories(kennen wir alle) halten uns davon ab, heute, im Moment zu sein. Der Pfad hinter dir, hat dich zu dem wunderbaren Menschen gemacht, der du heute bist. Und heute ist das einzige Zeit, worauf du Einfluss nehmen kannst, um deine Zukunft zu verändern, denn die Vergangenheit ist bereits gelebt.
Wir haben das Problem, dass wir die Tendenz haben nach hinten zu blicken und zu sagen: Das ist es!
Der Grund, warum nichts in meinem Leben funktioniert! Doch du bist nicht deine Biografie. Deshalb kannst du sie auch heute ändern.
10, Eine Geschichte, die ich einst las: Kapitel eins meines Lebens: Ich ging eine Strasse lang. Da gab es ein Loch. Ich falle hinein. Ich fühle mich hilflos. Es ist nicht meine Schuld, das ich da drin bin und es wird eine Ewigkeit dauern, bis ich da wieder heraus komme. Kapitel zwei meines Lebens: Ich ging eine Strasse lang. Da gab es ein Loch. Ich tue, als würde ich es nicht sehen. Ich falle trotzdem hinein. Ich kann es nicht glauben, ich bin wieder hier. Es ist nicht meine Schuld! Kapitel drei meines Lebens: Ich ging eine Strasse lang. Da gab es ein Loch. Ich falle hinein. Mein Gott! Das kann doch nicht sein! Das muss ein Muster sein! Aber ich weiß, wo ich bin und es ist meine eigene Schuld, dass ich hier drin sitze. Ich gehe sofort hier raus Kapitel 4 meines Lebens: Ich ging eine Strasse entlang. Da gab es ein Loch. Ich gehe dran vorbei, mache einen großen Bogen um das Loch! Gott sei Dank. Ich bin nicht hinein gefallen! Kapitel 5 meines Lebens: Endlich, gehe ich eine andere Strasse entlang!
BONUS: 11 Stirb nie, nie, nie mit deiner Musik in dir, ohne sie der Welt je vorgespielt zu haben. Jeder, ausnahmslos, hat Musik in sich. Es gibt keine Zufälle auf dieser Erde. Jeder wird geboren einem inneren Ton. Wir alle tragen eine Musik in uns, die spielen möchte. Sei es ein Lächeln, ein Buch oder einfach die Fähigkeit Blumen zum Blühen zu bringen. Es gibt in jedem von uns etwas, das uns mit Freude erfüllt und lächeln lässt. Doch viele von uns, haben Angst diese Musik zu hören oder sie suchen nach der einen „großen“ Musik, sodass sie das leise wunderbare Summen in sich nicht mehr hören und an der Suche nach mehr in der Stille versinken. Du, wo du das gerade liest, ich weiß du trägst sie in dir, deine Musik.

Du willst vielleicht ein Buch schreiben, eine Eissorte erfinden, Seidentücher bemalen, Regenwürmer vom nassen Asphalt sammeln, die Welt bereisen oder dem Menschen, den dein Herz liebt, sagen, dass du mit ihm leben willst. Oder du willst singen oder tanzen oder ein Kind in die Welt setzen oder einfach nur Fremde anlächeln, was tust du mit dieser Musik in dir? Tolstoi sagte in einer Szene in einem seiner Bücher: „Was, wenn mein ganzes Leben falsch gewesen ist?“ „Ich wusste, was meine Musik ist, sie spielt jetzt, aber ich ließ sie die Welt nicht hören.“
Wer auch immer du bist,und wo auch immer du bist, lass nicht zu, dass du am Ende deines Lebens mit der Musik in dir gehst ohne sie je gehört zu haben. Lass sie uns hören. Danke für das Lesen meiner Musik.
Deine Katharina Pommer

1 Antwort
  1. Eva Maria
    Eva Maria says:

    Vielen Dank für diesen motivierenden und traumhaften Beitrag und die wunderschönen Beispiele gegen Ende.

    Mögest Du uns weiterhin an Deiner unverwechselbaren Musik teilhaben lassen.

    Herzlichst,
    Eva Maria

    Antworten

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.