Rund um die Familie im Lob Magazine

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich Dir meinen Beitrag im LOB Magazin zur Verfügung stellen. In diesem Artikel geht es um das Thema „Rund um die Familie„:
Hier der Beitrag aus dem Lob Magazin:

Katharina Pommer ist Mutter, Therapeutin, Sprecherin und Autorin. Sie weiß, was berufstätige Mütter beherzigen sollten, um ein glückliches, erfülltes und erfolgreiches Leben zu leben.

Aufstehen, mit leisen Sohlen und müden Augen an der Kinderzimmertür vorbei schleichen, damit wenigstens noch ein paar Minuten Ruhe im Badezimmer möglich sind, bevor der erste Ruf des morgendlichen Kinderhahnes kräht. Wenn das erfolgreich geklappt hat, wird Frühstück gemacht, schnell angezogen, hoffentlich ohne Geschrei. Der Ehemann, wenn er denn da ist, geküsst, die Vesperboxen gepackt, der Schulranzen gecheckt, alle im Auto verfrachtet, um pünktlich in Kindergarten, Schule und letzten Endes Büro anzukommen.

Nach ein paar Stunden Arbeit klingelt der innere Wecker, denn die Kinder müssen wieder abgeholt werden, obgleich der Chef noch einen Stapel zu bearbeitenden Unterlagen auf unserem Tisch liegen lässt. Am Weg zur Schule, bleibt man dann schnell noch beim Supermarkt stehen, um frisches und biologisch dynamisches Gemüse und Obst zu kaufen, schließlich möchten wir unsere Kinder bestens versorgt wissen. Zu Hause angekommen, überfluten die Kinder mit den Erlebnissen des Tages, oder knallen Türen hinter sich zu und signalisieren somit: „Der Schultag war mies, wie immer.“ Kurz überlegt, ob wir dem nachgehen sollten, entschließen wir uns zu kochen, denn die nächsten Termine warten. Musikunterricht, Nachhilfe, Reiten, ein Termin beim Zahnarzt. Gegen 19:00 kommt endlich, aber deutlich ermüdet und gestresst der Ehemann nach Hause. Seufzend wird festgestellt, es ist bereits Abend und noch immer herrscht das Chaos.

Wer von uns kennt so einen Tag nicht? In Folge fühlen sich viele Frauen schlecht, haben Versagensängste, Schuldgefühle und leiden permanent unter Stress, obwohl sie alles tun, damit jeder glücklich ist. Die Fassade der Perfektion schmerzt ebenso, wie der Druck zu wenig zu leisten und allen Ansprüchen von Beruf, Familie und sich selbst, gerecht zu werden.

Als selbstständige Mutter von vier Kindern, Therapeutin, Sprecherin und Autorin habe ich in den letzten Jahren mit mehr als 4000 Frauen gearbeitet und stelle fest, dass immer mehr Mütter unter dem Druck leiden: Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Ich kann es jeder einzelnen gut nachfühlen. Es ist ein Balanceakt zwischen all den Anforderungen auch noch glücklich, erfüllt und erfolgreich durchs Leben zu gehen. Und wer von uns will das nicht? Wir alle wollen einen Weg finden, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Wir alle wollen glücklich sein!

Hier sind die drei wichtigsten Punkte, die jede berufstätige Mutter beherzigen sollte, um ein entspannteres und glücklicheres Leben zu führen:

1. Lege bitte so schnell wie möglich sämtliche Perfektionsansprüche an dich selbst und deine Kinder ab!

Je mehr wir versuchen, alles im Griff zu haben und dem Rollenbild einer „guten Mutter“ zu entsprechen, desto mehr Druck und Stress werden wir empfinden! Niemand von uns ist eine Maschine, die von 6:00 morgens bis 22:00 Abends unentwegt funktionieren kann! Im Leben geht es nicht darum zu funktionieren und es irgendwie „zu schaffen“. Der Alltag darf sich für Mütter deshalb entschleunigen und das liegt einzig und alleine in unseren Händen.

Aber wie und woher kommt der Glaube, wir müssten „perfekt“ sein? Viele von uns haben von klein auf gelernt, „alles zu schaffen, gute Noten nach Hause zu bringen, nie zu jammern, fleissig mitzuhelfen, den Anforderungen der Eltern zu entsprechen und dabei immer noch lieb und brav zu sein“. Irgendwie hat sich dieses Muster bis in den heutigen Tag gezogen, verstärkt durch Gesellschaft, Kulturkreis und Medien. Deshalb, mein Rat, nimm dir die Zeit, setz dich in Ruhe, bei einer Tasse Tee hin, und notiere dir folgende Frage:

Was muss passieren, damit ich das Gefühl habe, eine gute Mutter/Frau zu sein?
Wie musste ich als Kind sein, um Anerkennung und Liebe zu bekommen?
Was brauche ich, um mich gut zu fühlen?
Du wirst erstaunt sein, welche Antworten dein Unterbewusstsein ausspuckt und welche Verhaltensmuster und Glaubenssätze es sich ausgedacht hat. Die meisten von uns haben so komplizierte Ansprüche und Regeln, das sie kaum erfüllbar sind! Eine meiner Klientinnen sagte zu mir: „Katharina, ich bin nur dann glücklich, wenn ich nie verärgert oder frustriert mit meinen fünf Kindern bin, gut aussehe, Marathon laufe und dabei noch einen Umsatz von 1000.000,- pro Jahr mache.“ Diese unglaublich ehrgeizige und erfolgreiche Frau kam mit starken Depressionen zu mir in die Praxis. Warum? Ihre Regeln waren unerreichbar und nicht erfüllbar!

Wenn eine Mutter statt dessen denkt: „Jeder Tag über anstatt unter der Erde ist ein glücklicher Tag“, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie glücklich sein wird. Wenn wir damit beginnen uns bewusst unseren Mustern und versteckten Glaubenssätzen zu stellen, Verantwortung für uns übernehmen, können wir unsere persönlichen Regeln, so einfach wie möglich halten und werden dadurch bedeutend entspannter und glücklicher sein. Schreibe dir deine neuen Regeln auf und hänge sie dir überall ins Haus, sodass du stets daran erinnert wirst und sie nie wieder vergisst. Wenn du mehr darüber erfahren willst, lade ich dich ins Selfmade Woman Programm ein.

Meine Kollegin Marina Friess von Feminess und ich, haben für jede Frau, besonders für Mütter, ein Online Programm zusammen gestellt, indem du dich mühelos von all den Ansprüchen an dich selbst befreien lernst. Wir zeigen dir darin Wege auf, wie du endlich erfolgreich, glücklich und erfüllt leben kannst. Du findest bei uns jede Menge Videokurse, Bücher und Audioprogramme, sowie Seminare und den Feminesskongress.

2. Lerne deine Bedürfnisse kennen, lerne nein zu sagen und gönne dir öfter mal was Gutes!

Viele Frauen sind so beschäftigt damit, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, dass sie sich selbst völlig aus den Augen verloren haben und gar nicht mehr wissen, was sie wirklich wollen oder ihnen gut tut. Sie funktionieren nur noch und nehmen sich kaum Zeit für sich, ihre Gefühle, Bedürfnisse, Visionen und Wünsche. Jetzt sagst du vielleicht: „Dafür habe ich keine Zeit!“ Dieses Argument kenne ich nur zu gut. Ich selbst war versucht das gleiche zu sagen. Doch vor vielen Jahren erhielt ich eine Krebsdiagnose, die mich damals wach rüttelte und von mir verlangte, mir mehr Zeit für mich zu gönnen, Ansprüche abzulegen und endlich das Leben mehr zu genießen. Viele von uns lernen erst, wenn wir Leid erfahren. Entweder durch eine Scheidung, oder eine Krankheit oder einen Jobverlust. Mir ist es ein großes Anliegen, dass keine Frau mehr leiden muss, weil sie sich für Kinder und Beruf entschieden hat! Es geht beides, definitiv. Aber nur, wenn wir die drei Faktoren beherzigen und zwar jeden Tag.

Wie wäre es mit einer „Perfekte Mama Diät“?
Wie wäre es, wenn du dir am Morgen notierst, was du an diesem Tag wirklich zu 100 Prozent schaffen musst und alles andere einfach liegen lässt?
Wie wäre es, wenn du dir einen Tag in der Woche gönnst, um dir zumindest eine Stunde lang etwas Gutes zu tun?
Wie wäre es, wenn du andere um Unterstützung bittest? Wie wäre es, wenn du auch einmal zulassen kannst, wenn etwas nicht 100 Prozent klappt?
Wie wäre es, wenn du dir die Frage stellst: Wie würde eine Frau, die sich selbst liebt, jetzt agieren?
Wie wäre es, wenn du öfter mal nein zu anderen und mehr ja zu dir selbst sagst?
Wie wäre es, wenn du aufhörst es allen Recht machen zu wollen und damit anfängst, so zu leben, wie es dich glücklich macht?
Jeden Tag sage ich mir selbst mehrfach: „Schatz, was bist du für eine tolle Frau!“ Einfach so, ohne etwas bedeutsames zu leisten. Mir ist die Meinung anderer über mich relativ gleichgültig geworden, weil man es sowieso kaum jemandem Recht machen kann und das wichtigste ist, wenn du abends vor dem Einschlafen sagen kannst: „Heute war ein guter Tag, einfach so.“

3. Nimm nicht alles so ernst!

Nicht jedes Wort oder jede Anforderung der Lehrerin, der Schwiegermutter, des Chefs oder deiner Kinder muss auf die Waagschale gelegt werden und nicht allem muss nachgegangen werden. Lass die anderen, ruhig mal die anderen sein. Wenn dich etwas emotional sehr beansprucht, nimm dir kurz eine Auszeit z.B. auf der Toilette, atme tief durch, berühre dein Herz und sag dir: „Schatz, alles ist gut. An dir ist nichts falsch, nichts muss repariert werden, du bist voll okay so wie du bist und du darfst ruhig nein sagen.“ Sei etwas milder mit dir selbst und tauche Erwartungen an dich gegen Wertschätzung über dich aus und du wirst dich in all dem Trubel bedeutend wohler fühlen. Familie und Beruf sind ein grandioses Feld uns selbst kennen zu lernen, zu wachsen und das Leben, die Menschen darin und uns selbst lieben zu lernen. Im Selfmade Woman Programm findest du dazu alle Tipps!

Ich freu mich auf dich, Deine Katharina Pommer

Hier ist der Link zum Lob Magazin  (Original Quelle Lob Magazin) und meinem Beitrag

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